Was unterscheidet ChallengeX von anderen Methoden?

 

Eines der wichtigsten Unterscheidungsmerkmale ist unser theoretischer Hintergrund. Wir haben uns intensiv mit einer Frage beschäftigt, über die allzuleicht hinweggegangen wird: Wie denken wir eigentlich über Organisationen, was sind Organisationen unserem Verständnis nach? Taucht man in diese Fragestellung tiefer ein, wird deutlich, dass unser vorherrschendes Denken und Verständnis problematisch ist.


Eine Konsequenz ist, dass wir nicht nur die Komplexität der Herausforderung jedes einzelnen Teilnehmers akzeptieren, sondern uns auch bewusst sind, dass es weder Standardlösungen noch eine „richtige" Sichtweise auf diese Probleme gibt.


In unserer Arbeit in den ChallengeX-Kursen geben wir stimulierende, prägnante Einsichten zu wesentlichen Themen, die für das Arbeiten mit komplexen Problemstellungen wichtig sind, die aber für das klassische Managementdenken ungewohnt und herausfordernd sind. Trotz dieser Anregung durch neue Sichtweisen müssen die Teilnehmer ihre individuellen Antworten selbst entwickeln. Bereiche, die Veränderung und Innovation benötigen, tragen ein starkes Element von Unsicherheit und Unvorhersehbarkeit in sich. Es ist unser Prinzip, diese Unsicherheit nicht aufzuheben, keine mechanischen Instruktionen oder Antworten zu geben, sondern eine Umgebung zu schaffen, in der sich eine Vielzahl von Perspektiven entwickeln, die die Teilnehmer zu neuen Lösungswegen anregt.


Wir befassen uns auch intensiv mit Widersprüchen und Paradoxien, so zum Beispiel die Diskrepanz zwischen Berufs- und Privatleben, der jeder Manager gegenübersteht. Es ist wichtig zu verstehen, dass dies im Grunde ein Spannungsfeld ist, das nicht aufgelöst werden kann. Widersprüche aufzudecken und ein Verständnis dafür zu entwickeln ist ein unvermeidbarer Teil komplexer Herausforderungen. Dies bedeutet für die Teilnehmer eine große Entlastung, die oft unerwartete Kreativität freisetzt.


Ein weiteres wichtiges Element von ChallengeX ist die Anwendung kreativer Methoden wie zum Beispiel der Visualisierung durch Malen. Hier geht es nicht um die Analyse, Bewertung oder Interpretation von Bildern. So ungewohnt es im ersten Moment ist, das Malen erweist sich als ein wirkungsvolles Mittel, teils unbequeme oder unbewusste Themen auf eine andere, spielerische Weise sichtbar und damit reflektierbar zu machen.